Archiv für Samoa

Samoa Tag 8

Am Morgen ging es mit dem Bus und der Faire zurück nach Apia. Dort habe ich wieder im Tatiana Motel meine letzte Nacht in Samoa verbracht, bevor es am nächsten Morgen zum Flughafen zur Abreise nach Neuseeland ging.

Apia Market

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Busstation

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Alter koreanischer Bus. Hier erhält man auch Ramyun oder das koreanische Aloe Getränk

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Samoa Tag 7

Ich habe mir ein Fahrrad ausgehliehen und habe mal so die Gegend erkundet. Es war sehr heiß, ich war sehr platt. Habe mir bei einem Kiosk Coke gekauft, kam in der alten 1l Glasflasche, habe ich in zwei Zügen weggepumpt. Danach bin ich von Schatten zu Schatten geradelt.

So sieht eine Hauptstraße aus und so sehen die Häuser aus.

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Pferd vor Haus

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So sieht ein Bus aus.

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So sieht eine Schule dort aus.

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Saleaula Lava Fields. Lava, das um die Kirche, durch den Haupteingang bis zum Altar vorgedrungen ist und dort stehen geblieben ist. Spooky!

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Grab einer (49 jährigen ???) Jungfrau, das vom Lava auch unversehrt geblieben ist.

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Kinder, die Baseball spielen.

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Kuh vor Haus

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Am Abend gab es eine Tanzperformance von der Beach Fale betreibenden Familie. Die Familie ist sehr groß, ich glaube der älteste Sohn vom Herbergsvater hatte 13 Kinder oder so. Jedenfalls saß ich anfangs neben einer Schulklasse aus Neuseeland Whangarai, die hier einen Schulausflug machten. Das Mädel neben mir fand meine Kappe total toll, generell muss ich mal ein Lob an den Volcom Designer geben, diese Kappe hat überall Komplimente erhalten, in Australien von Brasilianerin und Koreanerin, in Samoa von neuseeländischen Schülerin und Samoer Herbergssohn, in Neuseeland auf der Straße, am Flughafen am Schalter … überall wurde ich wegen der Kappe angesprochen. Anyway, während der Performance habe ich mich zu den zwei Französinnen gesellt, deren Namen ich wieder vergessen habe und zu Ben und seiner Freundin, die aus Auckland kamen und er ihr an dem Abend um die Hand hielt, was die Französinnen natürlich sehr romantisch fanden.

Nach der Performance wurde laut Musik gespielt und ein bissl gedanced. Ich hatte Angst, denn vier von den Töchtern scheinen Koreaner sehr zu mögen. Ich dachte schon, die lassen mich nicht mehr abreisen und muss mich in die Familie einheiraten, oder es gibt Schläge vom großen Samoer Bruder. Aber ich hatte Glück, sie haben mich am Ende in Ruhe gelassen und mich nicht aufgegessen und so hatte ich noch ein gechillten Abend.

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Samoa Tag 6

Nach dem Luxusschlaf ging es mit der Faire rüber auf die Savaii Insel. Mir wurde mehrmals Manase vorgeschlagen, also habe ich mich auf dem Weg dorthin gemacht. Auf der Faire habe ich wieder einen einheimischen kennengelernt. Er saß hinter mir und sprach mich neugierig an. Bei unserem Gespräch kam heraus, dass er ein Filmfan ist und besonders die koreanischen Filme mag. Sein Lieblingsfilm ist Stairway to Heaven. Ich selbst habe das nie gesehen, weiß auch gar nicht so recht um was es da geht. Jedenfalls hat er mir auch zugesichert, dass Manase recht nice ist und hat mir Tanu Beach Fales als gute Übernachtungsmöglichkeit vorgeschlagen. Er war auch so nett und hat mir den richtigen Bus dorthin gezeigt. Und er und die anderen haben recht behalten, Manase ist definitiv nice. :) ))

Meine Hütte und der Strand

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Samoa Tag 5

Heute war ich König. Denn ich habe mal einen auf dicke Hose gemacht und habe mir eine Nacht im Le Vasa Resort gegönnt. Das ist einer dieser überteuerten Anlagen, wo frischverheiratete ihr Honeymoon verbringen oder reiche Nasen rumlungern. GEIL!

Die Anlage

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Swimming Pool

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Blick aus meiner Terrasse

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Meine Bude

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Now whoz da piiiaaamp?? Hahahahahahaaa!!

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Samoa Tag 4

Da Bewegung bei dem Wetter uncool ist, habe ich den ganzen Tag lang am Strand gepennt. :) ) Ich habe während meines Aufenthaltes in Samoa das Zeitgefühl total verloren, denn mein Handy, was auch gleichzeitig meine Uhr ist, funktioniert hier nicht und sucht die ganze Zeit nach einem Netz und dabei geht der Akku innerhalb eines Tages leer. Und Strom hatte ich natürlich auch keins. Also bin ich immer mit Sonnenaufgang aufgewacht und mit Sonnenuntergang pennen gegangen. Und wenn ich die Zeit wissen wollte, habe ich die Leute gefragt.

Zu Abend habe ich wieder mit Chris gechillt. Und die zwei vom Taxi habe ich auch dort wieder getroffen. Es kamen traditionelle Tänzer, die kostümiert die Tänze der Inseln vorgeführt haben. Highlight war der Feuertanz. Ich weiß, tolles Foto.

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Da ich morgen weiterziehen wollte, gab Chris mir seine Visitenkarte und meinte, wenn ich während meiner Neuseelandreise in Auckland sein sollte, sollte ich mich melden, dann würde er für ein paar Becks rauskommen. Nice. :) )

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Samoa Tag 3

Ich bin aufgewacht, hab raus geguckt – kein Regen. Yay!

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Mit einem Schritt im Wasser sieht man schon die ersten Fische.

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Der Strand zur Mittagszeit

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Nach dem Frühstück bin ich erst mal schön schnorcheln gegangen. Das war schon hammer! Man musste nur paar meter rausschwimmen und schon waren unter einem die ganzen Korallenriffe mit hunderten von verschiedenen bunten Fischen, die da rumgeturnt sind. Wie gern hätt ich davon Fotos gemacht!

Vom Schnorcheln und schwimmen, bekam ich zum ersten mal in meinem Leben einen Sonnenbrand. Aber so ein richtig bösen. Alda! Das schmerzt ja richtig! Was ihr weißen dudes jeden Sommer durchmachen müsst, ist ja schrecklich! Geradezu abartig! Meine Haut hat sich dann auch die Tage danach schön abgeschält, sau matt!

Beim Abendessen habe ich Chris und seine Familie kennengelernt. Chris ist ein native Samoer aber in Auckland geboren und aufgewachsen. Er ist verheiratet mit einer Neuseeländerin und hat zwei Kinder. Er hat mich zum Bier eingeladen und wir haben viel miteinander gequatscht, über Samoa, Deutschland, Europa, Neuseeland und Bier. :) ))

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Samoa Tag 2

Als ich morgens auscheckte, kam ich ins Gespräch mit der Besitzerin des Motels. Da ich kein Plan hatte, wohin, fragte ich sie, wo es denn hier schön sei. Sie empfohl mir Lalomanu und erklärte mir, welchen Bus ich nehmen muss und wo er von hier abfährt. Also nahm ich meine sieben Sachen und machte mich auf dem Weg zum Busbahnhof von Apia. Das Wetter war schlecht, es regnete sehr oft. Glücklicher Weise aber nur, wenn ich nicht zu Fuß unterwegs war.

Auf dem Busbahnhof war es voll, vor allem von Schülern, alles Samoer, ich war der einzige Fremde dort. Die Leute waren neugierig, paar Jungs begrüßten mich und boten mir Platz an und fragten mich freundlich, ob ich Hilfe bräuchte. Nach kurzem Smalltalk meinte ich, dass ich nach Lalomanu wolle. Sie zeigten mir den richtigen Bus, der parkte bereits an der Seite. Im Bus traf ich dann ein australisches Ehepaar, dass auch nach Lalomanu wollte. Ich dachte mir nur, also hier trifft man Australier. In Sydney selbst, habe ich außerhalb meiner Arbeit keinen einzigen kennenlernen können. :) )

Die Busfahrt ansich ist schon ein Abenteuer. Die Busse sind von den Besitzern selbst gestaltet und lackiert. Es spielt laute gemixte samoan-american Musik aus der Boombox. Innen sind Holzbänke und es gibt kein Limit für den Personentransport, was reinpasst, wird mitgenommen. So passiert es, dass die Menschen sich auf den Bänken stapeln. Der Mann sitzt auf der Bank, auf dem Schoß die Frau und auf ihr die Kinder. Solche Türme gibt es dann zwei mal pro Bank. Die Menschen sind im Umgang miteinander extrem sozial und freundlich. Es wird sofort Platz gemacht, wenn ein älterer Herr oder eine schwangere Frau eintritt, oder ein Touri. Es wird miteinander gelacht und niemand ist gestresst bei der Masse. Der Bus hält auch überall, wo man gerne aussteigen möchte. Das ist vor allem gut für die Mütter, die in Apia einkaufen waren und die Tüten nur vom Bus ins Haus tragen müssen, wobei sie es nicht tun, weil sobald der Bus vor dem Haus steht, wird kurz gehupt, die Kinder rennen raus zum Bus und tragen für die Mutter die Tüten ins Haus. Und während sie das tun, wird freundlich dem Bus hinterher gewunken.

Generell wird jeder begrüsst. Egal in welcher Situation, sobald man an einem trifft, begrüsst man sich herzlich und immer mit einem Lächeln im Gesicht. :) ))

Nach 2,5 Stunden Busfahrt war mein Arsch platt vom Sitzen auf der Holzbank und der Bus erreichte endlich Lalomanu. Ich entschied mich spontan in Lalomanu Taufua Beach Fale zu bleiben. Ein Beach Fale ist nichts weiteres als eine art freie Holzhütte am Strand. Und in sowas habe ich gepennt. Man bekommt noch eine Matratze, ein Kissen, eine Decke und ein Mosquitonetz.

Die Uhr im Zentrum Apias

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Alles Grün, kein Hochhaus, kein Schornstein, kein Mensch

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Noch sehr leerer Bus

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Aussicht von meinem Bett

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Mein Beach Fale mit Regenschutz

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Lalomanu Beach, noch regnerisch

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Mein Bett

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Sonnenuntergang von meinem Bett aus

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Samoa Tag 1

Der Flug hatte 5 Stunden Verspätung und wir wurden gebeten den Flughafen nicht zu verlassen. Von Pacific Blue bekam jeder Fluggast zwei Essenscoupon und den nächsten Flug nach Samoa for free. Da ich wahrscheinlich die zweite Offerte nie wahrnehmen kann, musste ich mich im Flughafen also glücklich essen. Da der Flughafen in Auckland nicht wirklich groß ist, habe ich jedes Geschäft ungefähr zehn mal besucht und mich dann schließlich auf der Couch hingepflanzt. Das Warten hatte mich total fertig gemacht, ich fühlte mich wie Tom Hanks.

Um 20h konnten wir dann endlich in den Flieger und um 1h nachts war ich dann endlich in Samoa. Das Verrückte dabei war, ich bin am 21.10. losgeflogen und bin ein Tag in die Vergangenheit geflogen und es war immernoch der 21.10 nur 1h morgens. Aus dem Flieger raus, waren es warme 26°C. Hammer! Da ich nichts gebucht hatte, bin ich zum Infoschalter und habe nach einer günstigen Übernachtungsmöglichkeit gefragt. Mir wurde freundlich geholfen und so bin ich mit dem Taxi nach Apia, der Hauptstadt von Samoa und habe im Tatiana Motel Fugalei übernachtet. Im Taxi waren noch andere Reisende, die auch nach Apia mussten, zwei von denen sollte ich einige Tage später wieder treffen.

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Neuseeland Tag 1

Nach zwei Stunden Schlaf habe ich mich fertig gemacht und meine letzten Sachen gepackt. Amanda ist auch aufgestanden und hat mir eine heiße Schokolade gemacht. Ich habe kurz Jiny und Ian aufgeweckt und mich schnell verabschiedet. Masatos Bett war mir zu hoch, zudem wollte ich eigentlich niemanden aufwecken. Eine letzte Umarmung, danach ging es mit dem Zug zum Flughafen und weiter mit der Aerolineas Argentinas nach Neuseeland/Auckland.

Nachdem ich im Base Backpackers mitten im Stadtzentrum eingecheckt hatte, habe ich mir die Stadt gemütlich angeschaut. Im Gegensatz zu Sydney war es verdammt ruhig, schon fast zu ruhig. Am Hafen war ein indisches Fest, wo ich dann auch spontan zu Mittag gegessen habe. Das lustige war, der Platz war voll von indischen Essensstände, von Inder für Inder. Und natürlich waren die Stände alle voll besucht, denn Inder kommen selten allein. An allen Ständen war riesen Gedrängel, bis auf eines. Dort verkaufte ein weißes  Alternativenpaar mit Dreads auch ihr selbstgemachtes indisches Essen. Da war ungefähr niemand. Ich blieb dort stehen, um mich kurz zu strecken und um mir das Elend genauer anzugucken. Dabei bekam ich Mitleid, anscheinend nicht nur ich, denn schließlich kam eine Frau und hat tatsächlich dort Essen bestellt – es war eine weiße Frau. :) ))

Im Backpackers habe ich drei Zimmergenossen kennengelernt. Zwei Iren und eine Deutsche. Zusammen sind wir ins Irish Pub und haben dort munter einen gehoben und geschwätzt. Müde bin ich dann ins Bett gefallen, morgen geht es nach Samoa.

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